Regiestatement

“Überleben” ist der schwerste Film, den ich je erzählen wollte. Und trotzdem erzählt er sich fast wie von selbst. Denn die Menschen, die ihre Geschichten mit uns teilen erlebten alle unterschiedliche Facetten der selben Gewalt. Mein größter Anspruch ist, dass der Film diesen Menschen gerecht wird und ihre Geschichten authentisch in die Welt trägt."

Die Story


ÜBERLEBEN ist ein 90-minütiger Dokumentarfilm mit szenischen Elementen. Der Hauptschauplatz des Films ist ein Theater. Auf der Bühne stehen zwei Wände, die zusammen einen Raum bilden. Lotta und Nico beleben dieses Zimmer und zeigen im Laufe des Films eine Abwärtsspirale, die mit der “großen Liebe” beginnt und in einem Gefängnis aus Einschränkung, Druck und Gewalt endet. Die Grundlage der Geschichte sind Interviews von Überlebenden unterschiedlicher Gewaltbeziehungen. Interviews mit einer Sozialarbeiterin, der österreichischen Polizei, einer Anwältin und einer Therapeutin komplettieren diese Erfahrungsberichte mit ihren Expertisen. Ein visueller Kniff: die Rahmenhandlung des Films ist ein Konzert, das auf derselben Theaterbühne stattfindet. Die Musikerinnen liefen damit sowohl die Filmmusik als auch Überleitungen zwischen den jeweiligen Kapiteln.

ÜBERLEBEN ist ein Film von und für Überlebende. Er soll aufklären darüber wie psychische Gewalt aussieht, wie diese zu erkennen ist und was man dagegen tun kann. Besonders junge Menschen sollen durch den Film eine Idee von Konsens und Gleichberechtigung bekommen und in Zukunft weder zu Opfern noch zu Tätern werden.

Die Filmcrew


Sabine Tatzgern

Produktion

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Marlene Mayer

Regie, Produktion, Schnitt

Mehr Infos

Sebastian Nadlinger

Produktion, Redaktion

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Tom Rossipaul

DoP, Color Grading

Mehr Infos

Stefan Vogl

Sounddesign

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Jeanne Marie Bertram

Schauspielerin

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Alania Gonzales

Untertitelung

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